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Neustadt am Rübenberge, weil da Rüben wachsen?

 

Nein. So einfach ist das nicht. Hier wachsen vielleicht Rüben in der Region und manche haben auch eine Rübennase. Doch einen „Rübenberg“ hat es nie gegeben. Schließlich wurde die landesübliche Zuckerrübe erst sehr spät kultiviert.

 

Wer aufmerksam von Bordenau in Richtung Neustadt die Leine herunterpaddelt wird feststellen, dass es einige Erhebungen in der Umgebung gibt. Hinter Bordenau steht der Wald circa 25 Meter über dem Fluß; hier gab es mal eine Wehr oder Burg und in alten Karten heißt das Gebiet zwischen der Ahnser Marsch und der Weenser Marsch immer noch „Auf der Burgstette“.

 

Nähern wir uns der Stadt Neustadt, sehen wir zu unserer Linken die Erhebung „Lüningsburg“, oder auch Logingeborch; eine ehemals befestigte Landwehr oder Gauburg im unteren Loingau (Leinegau), die 1315 von Sigfridus de Loghingeborch zum Hannover bezeugt wird und mutmaßlich von den Sachsen gegen die Franken errichtet wurde.

 

Und zu guter Letzt steht auch das Schloß Landestrost auf einem natürlichen Deistersandsteinberg, der möglicher Weise in alten Zeiten ziemlich rau gewesen sein mag, so wie die ganze Gegend sehr rau war. Der Rouwenbarg wäre also ein rauer, steiniger Berg. Diese These ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich, da das Wort „rauh“ eher als „ru“ Verwendung fand; wie in Rufunder (Rauhfutter) oder Rufrost (Rauhfrost). Aber viele Neustädter halten – wahrscheinlich völlig zu Unrecht – an diese These fest. Vielleicht gab es aber in dieser rauhen Gegend Räuber? Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Leineschiffer zu Zollabgaben gezwungen wurden und sich beraubt fühlten. Im Wort „Räuber“ steckt das Wort „rauben“; das könnte im mittelniederdeutschen „rouven“ geheißen haben. Ein Rovenberg wäre also ein Räuberberg. Diese These hat bestand. 

 

Allerdings könnte „rouwen“ auch oder „ruhven“ auch „Ruhen“ gemeint haben. Nach dieser These hätten die Grafen von Wölpe hier einst eine Garnison auf dem Schloßberg gebaut um Soldaten hier zu stationieren – ihnen Schlaft- oder Ruheplätze zu verschaffen. Von dieser strategisch bedeutenden Stellung aus konnte man Landsmannschaften schnell an beliebige Kriegsschauplätze verlagern. Der Rouwenberg wäre also die Nachstätte der Soldaten. Auch diese These hat bestand.  Nur das mit den Rüben, das ist gesicherter Unsinn.


(Quelle: Wilhelm Winkel, Geschichte der Stadt Neustadt am Rübenberge)

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